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Buddhismus, Meditation und Schwertkunst



Achtsamkeit ist Frieden.

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Schwertarbeit


Schwertarbeit nach der Idee und Grundlage, wie sie von Karlfried Graf von Dürckheim verstanden wird:

Graf Dürckheim lebte viele Jahre in Japan und lernte dort Kendo und lebte in einem Zen-Kloster mit, wo er tiefe Einsichten erfuhr. In Kontakt mit Lehrern und Meistern begann sich für ihn eine Essenz unabhängig von Sprache und Kultur heraus zu kristallisieren, das nicht so grundverschieden vom Christentum war, als es auf den ersten Blick erschien. Er liess sich in Rütte, Schwarzwald, nieder und begann seine Erkenntnisse an interessierte Menschen weiter zu geben. Aus dem Umgang mit den Menschen entwickelte er die "Initiatische Therapie".

Schwertarbeit, so verstanden, ist eine Fortführung und Intensivierung der Ansätze, wie die der Entstehung des Iaidos.

Ziele:

Angemessen und gelassen mit Konflikten und Konfrontationen umgehen können. Thema A
Körperverspannungen wahrnehmen und selber auflösen können.Thema B
Geistige Stille und Frieden finden. Thema C
Körperlichen Kräfteverlust durch mangelnde Bewegung im Alltag ausgleichen. Thema D
Geistiger Leere, Sinnentfremdung, Werteverfall entgegen wirken. Thema E.
Tiefes Atmen und Achtsamkeit für den Alltag entwickeln. Thema F
Aufladen der "eigenen Batterie" durch ein breites Spektrum an körperlichen und geistigen Übungen. Thema G


Thema B: In unserer Zeit, die immer bewegungsärmer wird, ist es nur lo- gisch, dass unsere Selbst und Körperwahrnehmung immer ungenauer, indifferenter und schlechter wird. Dem wirken wir durch den bewussten Umgang mit dem Schwert entgegen. Das Schwert katalysiert unser Bewusstsein in unseren Körper, Gefühle und Emotionen.
Erst ein vollständiges Wahrnehmen und Wissen, ein vollständiges Erfahren und Handhaben unserer Kompetenzen kann uns zu einem vollständigen gesunden und reifen Menschen werden lassen, der in Harmonie mit seiner Umwelt leben kann.

Thema E: Ein altes japanisches Buch über die Schwertkunst (Tengu Geijutsu Ron) beginnt mit den Worten: "Der Mensch ist ein Wesen der Bewe- gung. Bewegt er sich nicht im Guten, so bewegt er sich notwendigerweise im Schlechten." Auf dem Weg zu den Ursprüngen von Aggression, Gewalt, Zerstörung, Selbstzerstörung und ähnlichen Formen von Gewalt begegnen wir jenen Anteilen unseres Wesens, die wir nicht gerne sehen oder wahr- haben wollen, bzw. nicht sehen können, weil sie mehr Einfluß auf unser Leben und Handeln haben, als wir gerne zugeben und uns zugestehen wollen oder können.
Der Zustand der Zerstörung dieser einzigen Erde ist Ausdruck dieser Blindheit gegenüber diesen nicht von uns anerkannten Teilen unseres Wesens. Es spiegelt den Zustand der Menschheit, jedes Einzelnen als Verursacher, als Teil des Ganzen. Wir sind dabei unsere Lebensgrundlage zu zerstören.
Die geistige Auseinandersetzug durch die Schwertarbeit und das Iaido mit diesen Anteilen menschlichen Seins fördert die Kompetenz diese gewalt- tätigen Komponenten in unser gesamtes Sein harmonisch zu integrieren und als positive Kräfte kreativ nutzbar zu machen. Wir ver- (sch)wenden das größte Potential unserer kreativen Lebensenergie damit die zerstörerischen Kräfte unseres Wesens zu vertuschen, zu leugnen und nicht wahrhaben zu wollen.
Sollten wir die bewußte Entscheidung treffen, daß es an der Zeit ist einen weiteren Schritt in der menschlichen Evolution voran zu gehen, so ist das Schwert, als ehemaliges Symbol von Macht und Zerstörung, ein ideales Instrument zur Auseinandersetzung mit den archetypischen Formen von Gewalt und Aggression zur Transformation in Richtung Güte, Fürsorge, Kreativität und ähnlichen positiven Kräften des Lebens.
Dies betrifft nicht nur Männer, sondern auch Frauen. Die Formen drücken sich geschlechtsspezifisch jedoch sehr unterschiedlich aus. Darauf wird im Unterricht Rücksicht genommen.

Folgend möchte ich dem Thema Spielen und Kreativität ausreichend Raum geben!:

Zur Einführung:

Rettet das Spiel von Gerald Hüther

Kreativität braucht Zeit!

Thema D: Daß Sie die Form erreicht hatten, die zu erringen die letzten Wochen Ihre Aufgabe war, habe ich sofort erkannt. Aber so ist das: Wenn der Mensch eine Form seiner Selbst, seines Lebens, seines Wissens oder seines Werkes erreicht hat, um die er sich lange bemühte, so kann ihm nur EIN Unglück geschehen. Daß ihm das Schicksal erlaubt im Erreichten STEHEN zubleibem und sich darin festzusetzen. Will ihm das Schicksal wohl, dann schlägt es ihm das Gewordene wieder aus der Hand. Beim Erlernen irgendeiner Kunst geht es letzten Endes nicht um das, was HERAUS kommt, sondern um das, was in den Menschen HINEIN kommt.
Aus "Wunderbare Katze" Seite 7. Graf Dürckheim, 1. Auflage 1964

Der Mensch ist ein Wesen der Bewegung. Wenn er sich nicht im Guten bewegt, bewegt er sich notwendigerweise im Nicht-Guten. Kommt ihm dieser Gedanke nicht hier, kommt ihm jener Gedanke dort. Was den mannigfachsten Veränderungen unterliegt, ist des Menschen Herz ...
Das Prinzip ist ohne Form. Seine Funktion erweist sich jeweils am Gerät. Ohne Gerät kann man das Prinzip nicht erkennen. Die wundersame Entfaltung des Ursprungs tritt zutage im Wechsel von Yin und Yang, und das himmlische Prinzip des menschlichen Herzens erweist sich in seinem Empfindungsvermögen für die vier Grundtugenden. Die Schwertkunst ist zwar auf Sieg und Niederlage ausgerichtet, doch wenn man an ihren Kern gelangt muss man bekennen, dass sie die wunderbar sich entfaltende Natürlichkeit des Herzens ist.
Aus dem Tengu Geijutsu Ron, Seite 1 R.Kammer OWB Verlag

Thema G: Der Sinn jeder Lehre ist nur: auf das, was jeder in sich selbst hat, ohne es selbst schon zu wissen, hinzudeuten und es bewußt zu machen. Es gibt kein Geheimnis, das der Meister dem Schüler übergeben könnte. Zu lehren ist leicht. Zu hören ist leicht. Schwer ist es aber, dessen bewußt zu werden, was man in sich selbst hat, es zu finden und wirklich in Besitz zu nehmen. Dies nennt man ins eigene Wesen blicken, Wesensschau (kensei, kensho). Widerfährt es uns, haben wir Satori. Es ist das Große Erwachen aus dem Traum der Irrungen. Erwachen, ins eigene Wesen blicken, Selbst-Wahr-Nehmung ist alles dasselbe.
Aus "Wunderbare Katze" von K. Graf v. Dürckheim, 1.Auflage 1964

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  iaidoka

... Auch wenn ich anfabgs sehr skeptisch und zögernd war, da ich mir nicht vorstellen konnte, daß der Umgang und die Arbeit mit der Waffe Schwert mir weiterhelfen könnte, hast du mich bald vom Gegenteil überzeugt und inzwischen bin ich sehr froh bei dir gelandet zu sein. Die Übungen tun mir gut, und ich hoffe, daß aus dem entstandenen Funken ...

zengarten



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