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Buddhismus, Meditation und Schwertkunst



Achtsamkeit ist Frieden.

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    Ethik, die Entwicklung des Menschen

Das Herz des Menschen ist gefährlicher als ein Berg oder ein Strom und es ist schwerer zu erkennen als der Himmel. Frühling, Sommer, Herbst und Winter, und auch der Morgen und der Abend geben dem Himmel ein bestimmtes Gepräge. Das Äußere des Menschen aber verdeckt alles, was in seiner Tiefe vor sich geht. [Dschuang Tse]

Wird das Herz des Menschen bedrückt, dann wird es kleinmütig; wird es gefördert, dann lehnt es sich auf. Es ist bald sanft und hingebend, bald herrisch und hart. Bald ist es still und bescheiden, bald verletztend und scharf. Bald ist ed heiß wie das Feuer, bald kalt wie das Eis. Das Herz vermag so rasch zu sein, da es in der Zeit, da der Mensch das Auge bewegt, schon über alle Meere greift. Ist es still, dann ist es schweigsam, wie ein Abgrund, bewegt es sich, dann stürmt es in die Höhe. Stolz und hochmütig ist das Herz des Menschen und läßt sich nicht binden. [Dschuang Tse]

Große Weisheit hat keine Form. Wertvolle Dinge können nicht rasch vollendet werden. Edle Töne erklingen selten. [Lü Bu We]

Ehrerbietung ohne Einhaltung der Form wird zu Kriecherei.
Vorsicht ohne Einhaltung der Form wird zu Ängstlichkeit.
Mut ohne Einhaltung der Form wird zu Auflehnung.
Aufrichtigkeit ohne Einhaltung der Form wird zu Grobheit.


Es gibt Männer, die einem Fürsten dienen; sie freuen sich, wenn sie sehen, daß er mit ihnen zufrieden ist.
Es gibt Männer, die einem Staate dienen; sie freuen sich, wenn es ihnen gelingt Ordnung und Frieden zu schaffen.
Es gibt Männer des Himmels; sie handeln erst dann, wenn sie wissen, auf welche Weise sie anderen nützen können.
Es gibt erhabene Männer; sie sind korrekt und gerade und dadurch werden es auch die anderen. [Mong Tse]

Wenn man auf einem engen Pfade geht, hält man es für selbstverständlich, anderen auch ein wenig Raum zu geben. Sollte da nicht bei einem üppigen Mahle ebenso selbstverständlich etwas für andere übrig bleiben?

Ein Beamter am Hofe des Fürsten Huan von Tsi hatte einen Kropf, der groß war wie ein Topf. Der Fürst aber liebte und schätzte den rechtschaffenen und gelehrten Mann so sehr, daß ihm schließlich die Hälse der normalen Menschen viel zu dünn erschienen.
Geistige Größe kann alle körperlichen Gebrechen unsichtbar machen. [Dschuang Tse]

Man fällt Zimtbäume, weil man den Zimt zum Würzen der Speisen verwendet. Man spaltet die Lackbäume, weil der Lack zu Gegenständen geformt wird. Die Menschen wissen wohl, daß es nützlich ist, nützlich zu sein. Was sie jedoch nicht wissen, ist, daß es auch nützlich sein kann, nicht nützlich zu sein. [Dschuang Tse]

Dschuang Tse sagte zu Hui Tse: "Kung Tse hat sich nach seinem 60. Lebensjahr noch geändert. Das, was er früher für richtig gehalten, sah er nun mehr für falsch an. Wie können wir heute wissen, ob wir nicht ebenfalls in späteren Jahren alles das, was wir heute für richtig ansehen, für falsch halten werden?" [Dschuang Tse]

Daß Knospen nicht zu Blüten werden, ach, das kommt vor!
Daß Blüten nicht zu Früchten werden, ach, das kommt vor! [Kung Tse]

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